Elternzeit und Wiedereinstieg – Überblick

Dabeibleiben

Ein erfolgreicher Wiedereinstieg bindet qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und senkt die Fluktuation. Das A und O für den gelungenen Ausstieg auf Zeit ist die Kommunikation – in der Planungsphase, wenn konkrete Absprachen die Planungssicherheit erhöhen, und im Verlauf.

Die Länge der Auszeit bestimmt die Kosten, die der Wiedereinstieg verursacht. Nach sechs Monaten entsprechen sie 15% der Kosten für eine Neueinstellung, nach drei schon Jahren 75%. Und viel zu oft kommen qualifizierte Beschäftigte gar nicht zurück – Qualifikation ist unwiederbringlich verloren. Der Trend geht aber zu kürzeren Familienzeiten, eine Entwicklung, die das Elterngeld noch verstärken kann.

Wie lange eine Auszeit andauern kann, ohne dass eine Dequalifizierung eintritt, ist von der Art der Erwerbstätigkeit abhängig, genauso wie der Kompetenzgewinn während der Familienphase.