Homeoffice: ein Fremdwort, das uns nicht fremd ist

MORE services und seine Beschäftigten profitieren von flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsorten

Branche

Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen im Bereich Anlagenplanung, Arbeitsschutz, Managementsystemen und Datenbanken zur Prozessoptimierung.

Beschäftigte

1-9

Startjahr

1996

Anlass und Ziele

Der Alltag beim Ingenieurdienstleister wird aufgrund von projektbezogener Arbeit und hoher Kundenorientierung von Flexibilität bestimmt. Das im Zeitverlauf sehr unterschiedliche Arbeitsaufkommen erfordert von jeher einen flexiblen Arbeitseinsatz. Seit 1996 eine neue Mitarbeiterin den Wunsch äußerte, die Flexibilität noch zu erweitern und einen Teil ihrer Arbeit von zu hause aus zu erledigen, ist bei MORE Services das Homeoffice in den Arbeitsalltag integriert worden.

Zielgruppen

  • Beschäftigte mit Kindern

Angebote und Umsetzungsschritte

MORE services beweist, dass es auch in einem kleinen Team möglich ist, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Flexibilität mit individuellen Anpassungen an Mitarbeiterbedürfnisse einher gehen kann. Zur Zeit verbindet eine Mitarbeiterin Telearbeit mit flexiblen Arbeitszeiten, die mittels eines Arbeitszeitkontos erfasst werden. Vertraglich wurde eine Monatsarbeitszeit vereinbart, das Arbeitszeitkonto kann aber ein Soll oder Haben von bis zum dreifachen Monatswert aufweisen. Geringere Guthaben oder geschuldete Zeiten müssen nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ausgeglichen werden. Erst bei Überschreiten der vertraglichen Höchstgrenze werden Überstunden ausbezahlt oder ein Teil des Gehaltes einbehalten.

In Punkto Arbeitsorganisation ist es mit dem Einsatz von Kommunikations- und Datenverarbeitungstechnik möglich, dass ein großer Teil des Arbeitsanfalls vom heimischen Büro aus erledigt werden kann. Dabei kann die Lage der Arbeitszeit überwiegend flexibel an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Daneben erfolgen, so weit als nötig, persönliche Absprachen im Büro.

Ergebnisse und Auswirkungen

Bei MORE services ist eine klassische win-win-Situation entstanden. Die für die Arbeit erforderliche Flexibilität wird durch die flexiblen Arbeitszeiten in Verbindung mit dem Führen von Arbeitszeitkonten erzeugt. Die Beschäftigten profitieren trotz dieser Anforderungen, weil sie die Lage ihrer Arbeitszeiten im Tages- und Wochenverlauf so weit als möglich selbst bestimmen können, der Arbeitszeitkontenausgleich nicht an Fristen gebunden ist und sie gleichbleibend ihr vereinbartes Gehalt erhalten, sofern sie bestimmte Höchstgrenzen für die Arbeitszeitkonten nicht überschreiten.

Schwierigkeiten bei der Umsetzung

Der Aufwand, der entsteht, um die Arbeit im Team zu organisieren und zu koordinieren, ist aufgrund der Telearbeit leicht erhöht.

Besondere Kennzeichen des Projekts aus Sicht der Verantwortlichen

  • Antwort auf neuen Bedarf oder neue Zielgruppe
  • Kostengünstig
  • Erreicht Beschäftigte mit Familie

Raumbedarf, technische Ausstattung etc.

Die Mitarbeiterin, die zur Zeit Telearbeit ausübt, benötigt einen Arbeitsplatz bzw. ein Arbeitszimmer in ihrem Privathaushalt. Für die Arbeit und den schnellen Austausch von Daten, Dokumenten oder auch digitalen Zeichnungen muss sowohl am betrieblichen als auch am häuslichen Arbeitsplatz ein Rechner mit DSL-Internetzugang zur Verfügung stehen. Die Mitarbeiterin nutzt seit kurzem einen Laptop, so dass die Benutzung eines zweiten PC entfällt. Ein Mulitfunktionsgerät (Kopieren, Scannen, Faxen, Farbdrucke) beschleunigt dank der Möglichkeit zur Digitalisierung das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten in Papierform.

Ansprechpartner/in

Herr Dr. Ferdinand Reif | MORE services | Akazienweg 1 | 74374 Zaberfeld | Tel. 07046 8828975 | » E-mail | » WWW

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